Fotofreizeit in Hemberg – Tiere, Regen und jede Menge Fotofreude

Vierzehn fotobegeisterte Hobbyfotografen, eine Woche im Missionshaus Alpenblick und unzählige Motive vor der Linse – das war unsere Fotowoche 2026.

Zugegeben: Das Wetter hätte freundlicher sein können. Regenjacke und warme Kleidung waren fast täglich im Einsatz, denn die Schafskälte kam (leider) pünktlich. Doch echte Fotografen wissen: Schlechtes Wetter gibt es nicht, höchstens besondere Lichtstimmungen. Und davon gab es reichlich!

Jeder Tag startete nach einem leckeren Frühstück mit einer Bibelarbeit zum Thema „Tiere in der Bibel“, passend zum Freizeit-Thema „Tierisch gute Fotos machen“. Dabei entdeckten wir bekannte und auch überraschende Gedanken über Gottes Schöpfung, unter anderem über Schlangen, Störche, Bienen und Adler. Anschließend ging es in die Fototheorie mit Blende, Brennweite und Blickwinkeln. Das Gelernte haben wir dann direkt am Nachmittag in die Praxis umgesetzt – denn gute Fotos entstehen durch üben, üben, üben… ganz besonders wenn einem die Fotomotive flink weglaufen oder wegfliegen!

Das Gelernte haben wir dann direkt am Nachmittag in die Praxis umgesetzt…

Unsere Ausflüge führten uns unter anderem in den Walter Zoo nach Gossau, zu den Libellen im Hochmoor, auf einen Bauernhof mit vielen tierischen Fotomodellen und nach Rapperswil zu Störchen, Wasservögeln und Hirschen. Daneben begeisterten uns und unsere Fotoausrüstung allerlei Blümchen am Wegesrand, frisch geschlüpfte Schmetterlinge (was für ein schönes Erlebnis!) und alles was uns sonst vor die Linse sprang. Kaum war ein Motiv fotografiert, wartete schon das nächste. Wenn man aufmerksam und wachsam durch Gottes wunderbare Schöpfung geht, kann man nur staunen! Das ist ein schöner Effekt der Fotofreizeit: neu ins Staunen, in die Dankbarkeit und in die Freude über Gottes faszinierende Schöpfung zu kommen!

Wenn man aufmerksam und wachsam durch Gottes wunderbare Schöpfung geht, kann man nur staunen! Das ist ein schöner Effekt der Fotofreizeit: neu ins Staunen, in die Dankbarkeit und in die Freude über Gottes faszinierende Schöpfung zu kommen!

Mindestens genauso wichtig wie das Fotografieren selbst waren die gemeinsamen Stunden im Haus: Fotos wurden bearbeitet, Erfahrungen ausgetauscht, Kameraeinstellungen diskutiert, natürlich viel gemeinsam gelacht und immer wieder neue Tipps weitergegeben. Am Abend dann das Tages-Highlight schlechthin: die Präsentation der Fotos des Tages. Jeder Teilnehmende gab seine vier besten Fotos ab, die wir dann gemeinsam auf der Leinwand anschauten – zum Staunen, Freuen und voneinander lernen.

Nach einer Woche fuhren wir zwar ohne Sonnenbrand, dafür aber mit vollen Speicherkarten, vielen neuen Erkenntnissen, satt an Körper, Seele und Geist und mit zahlreichen schönen Erinnerungen nach Hause. Und natürlich fokussieren wir bereits aufs kommende Jahr: Fotofreizeit vom 27.06. – 03.07.2027 – so Gott will und wir leben!

Geschrieben von: Tine

Die Unbeugsamen…

… das war das Thema des diesjährigen Pfingstjuwos. Mit Blick auf das Buch Daniel (Kapitel 1–6) zeigten die Referenten Lukas und David, was es bedeutet, seinen Glauben unabhängig von äußeren Anfeindungen zu leben. Sie machten deutlich, wie Gott Daniel treu hindurchrettete, was seinen standhaften Glauben ausmachte und wie er zu einem echten Fels im Gebet wurde. Gerade heute sind das für uns Christen Themen von zunehmender Bedeutung.

…wie Gott Daniel treu hindurchrettete, was seinen standhaften Glauben ausmachte und wie er zu einem echten Fels im Gebet wurde. Gerade heute sind das für uns Christen Themen von zunehmender Bedeutung.

Das atemberaubende Wetter wurde natürlich optimal für viele Aktivitäten genutzt. Dazu gehörte beispielsweise eine Wanderung zum Necker, der dank des sehr gut gelegenen Pensionshauses nur einen Katzensprung entfernt war.

Auch Volleyballturniere, Fußballspiele und Spaziergänge standen auf dem Programm. Abgerundet wurden die Tage abends mit gemeinsamen Spielen und guten Gesprächen in der Lounge.

Immer wieder helfen die Juwos dabei, dem Alltag für einen Moment zu entkommen und sich ausgiebig Zeit für Gottes Wort sowie für die eigenen Glaubensgeschwister zu nehmen.

Immer wieder helfen die Juwos dabei, dem Alltag für einen Moment zu entkommen und sich ausgiebig Zeit für Gottes Wort sowie für die eigenen Glaubensgeschwister zu nehmen.

Die schönen Sonnenuntergänge, das leckere Essen, die Begegnungen mit vielen neuen Menschen und der geistliche Austausch – wie etwa bei der gemeinsamen stillen Zeit – sorgten für ein rundum wunderschönes, verlängertes Wochenende auf dem Hemberg.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Jenny – vielen Dank!


Zur Info: das nächste Jugendwochenende auf dem Hemberg findet vom 16. – 18. Oktober statt.

Thema: Suchst du wahre Liebe?

Referent: Joel Fey

Mit dabei: Jugendkreis Friedrichshafen

Anmeldung unter www.juwos.de

Alle Themen findest du auf dieser Homepage unter „Flyer“ – Juwos 2026

Wir freuen uns auf Euch! Bis dann!

Starke Ehen – starke Familien!

Liebe Freunde, liebe Gäste,

wir haben uns sehr gefreut, dass wir nach einer längeren Pause wieder ein Wochenende mit Familienthemen anbieten konnten.

Unter dem Titel „Starke Ehen – starke Familien – gemeinsam geformt von Gottes Hand“ gestalteten zwei „kampferprobte“ 😉 Ehepaare aus Deutschland und Österreich ein Wochenende, welches authentisch, ermutigend und alltagsnah war.

Ein Teilnehmer-Ehepaar schreibt: „Es war ein sehr wohltuendes Wochenende. Im Alltag hat man nicht so die Zeit, sich gemeinsam darüber Gedanken zu machen, wo man als Familie steht und was ihrer Identität entspricht. Den Mauerbau Jeremias auf uns als Familie anzuwenden, war ein sehr gutes Bild für uns. Auch die persönlichen Erfahrungen, die die Referenten eingebracht haben, fanden wir einen echten Gewinn.“

Ein anderes Ehepaar war der Meinung, dass „…die Vorträge gut zu unserer aktuellen Situation gepasst haben. Nur als Beispiel: In einem der Vorträge wurde das Beispiel mit der „Torte“ genommen um uns anschaulich zu machen, wie wir in unserem Leben auf dem Weg in der Nachfolge Jesus als Familie so manche Schwierigkeiten & Hindernisse überwinden müssen. Risse können durch Erschütterungen, Krankheiten und Unwachsamkeiten etc. entstehen. Gott sei Dank dass Jesus uns durch seine Gnade wiederherstellt. Das Wochenende war schön und hat uns gut getan. Wir hatten schöne Begegnungen mit lieben Geschwistern.“

Joel Fey verglich das Handeln Gottes gegenüber uns mit einem Töpfer, der sein Gefäß mit Liebe geduldig weiter und immer wieder neu formt, auch wenn es vielleicht zunächst nicht so gerät, wie er sich das gedacht hatte. Das war ein sehr ermutigender Gedanke.

Dabei staunten wir auch, dass sich recht viele Gäste angemeldet haben. Sowohl die Referenten als auch wir „Gastgeber“ rechneten nicht mit dieser relativ hohen Teilnehmerzahl, da das Angebot ganz neu war. Gäste berichteten: „Wir kommen aus Deutschland und haben uns zum Familien-/ Ehewochenende angemeldet, da wir als Ehepaar eine Auszeit benötigt haben. Mit vier Kindern im Teenageralter und darunter einem Kind welches schwer erkrankt ist, haben wir Ermutigung, Kraft und Erholung gebraucht.“. Oder: „Bei uns war die letzten Monate viel los. Wir Erwachsenen haben uns danach gesehnt, bewusst als Familie (körperlich und geistig) aufzutanken.“

Über die rege Teilnahme haben wir uns natürlich sehr gefreut, und auch die Referenten möchten nächstes Jahr so ein Wochenende erneut anbieten.* Denn: auf die Frage, ob wir weiterhin solche Seminare durchführen sollten, antworteten Gäste: „Ja, da Ehe und Familie in der heutigen Zeit ganz besonders angefochten ist. Solche Wochenenden stärken und machen einem Mut.“ Und weiter: „…weil es im Kontext zu dem, was die Welt uns glauben lassen möchte, wichtig ist, immer wieder den Blick dafür zu schärfen, was Gottes Wort zu Ehe & Familie sagt.“

Umrahmt und möglich gemacht wurde das Wochenende auch durch eine gute, kulinarische Versorgung und ausserdem ein kleines Team, welches die Betreuung der mitgebrachten Kinder ermöglichte, so dass die Eltern sich ganz auf die Seminarinhalte konzentrieren konnten. Zum Abschlussgottesdienst bekamen die Eltern sogar noch ein kleines Geschenk überreicht, welches die Kinder zuvor für sie gebastelt hatten.

Die Eltern bekamen am Ende des Wochenendes ein kleines Geschenk, welches ihre Kinder für sie vorbereitet hatten.

Während die Kleinen ein schönes Kinderprogramm erleben durften, konnten die „Grossen“ ungestört am Seminar teilnehmen. Das tat allen Beteiligten sehr gut.

Endlich mal Zeit für gute Impulse und für vertraute Gespräche zu Zweit.

Auf die Frage, was ihnen am besten gefallen hat, antworteten die Teilnehmer: „Wir haben das leckere Essen & die Natur genossen. Das Team vom Missionshaus war sehr herzlich. Geistlich konnten wir tanken.“ und: „Ermutigung: hohe Ziele geben Richtung – Gnade gibt Halt!“

Auch wir bedanken uns bei dem Herrn und bei unseren Gästen, die uns wieder einmal bestätigt haben, dass sich unsere Arbeit lohnt. *Für das nächste Seminar haben wir unter Vorbehalt den Zeitrahmen vom 19. – 21. Februar 2027 vorgesehen (endgültig steht der Termin dann im neuen Jahresprogramm, welches Mitte Oktober auf unserer Homepage zum Download bereit steht).

Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf die Fortsetzung…

Also: bis bald!

Seid ganz herzlich gegrüsst von eurem Missionshaus Team!

Imago Dei – Menschsein in Zeiten von KI

Letztes Wochenende fand das erste Jugendwochenende (JuWo) im Jahr 2026 statt. Mit dem Thema „Imago Dei – Menschsein in Zeiten von KI“ informierten die Referenten Jakob und Simon rund 90 Jugendliche aus Deutschland und der Schweiz über diese neue Technik und wie wir diese im christlichen Kontext einordnen können.

Zuerst wurde klargestellt, dass wir Menschen im Vergleich zur KI etwas Besonderes sind, weil GOTT uns geschaffen hat und einen Wert verliehen hat, worin auch unsere Würde gegründet ist.

Die gute Nachricht dabei: in IHM allein besteht unsere Identität und nicht in unserer Leistung!

Ausserdem erklärte Jakob den elementaren Unterschied zwischen dem Menschen und der KI: wir haben einen spezifischen Auftrag von Gott bekommen, nämlich „zu herrschen“ (nach 1.Mose 1,26: vielleicht wäre heute das Wort „Verwalten“ besser verständlich?) und GOTT und unseren Nächsten zu lieben (Lukas 10, 27).

Diese zwei Punkte wurden mir dieses Wochenende erneut bewusst.

Neben den biblischen Einheiten durften wir eine sehr schöne Gemeinschaft pflegen und neue Kontakte knüpfen, spielen, wandern, Schneebälle werfen 😀 und Schneemänner bauen, lachen und musizieren. An diesem Wochenende wurde sozusagen „Geist, Seele und Leib“ reichlich versorgt und gestärkt. Nun geht es darum, im Alltag die Theorie in die Praxis umzusetzen. Möge Gott uns leiten und uns dabei helfen. Ihm sei dabei alle Ehre! Ana-Lena

Hier ein paar Eindrücke vom Wochenende….😀👍

So viel Schnee – Das hat richtig Spass gemacht! ❄️⛄️

Das nächste Juwo findet an Pfingsten, nämlich vom 22. – 25. Mai statt, da freuen wir uns schon drauf!

Die Referenten beschreiben ihr geplantes Juwo so: Ein König, der Gras frisst. Ein Feuer, das nicht verbrennt. Ein Löwe, der nicht beißt. Die Geschichte von Daniel und seinen Freunden in Babylon steckt voller Extreme: Götzenkult, Machtintrigen und Staatspropaganda – und mittendrin junge Menschen, die Gott treu bleiben. Sie zeigen Rückgrat in einer gottlosen Welt und erleben, wie Gottes Herrschaft selbst im Exil Hoffnung schenkt.

Wir sind gespannt! Und in diesem Sinne: wir freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen!

Euer Missionshaus Team

Den eigenen Computer / Tablet / Smartphone besser kennenlernen

Liebe Gäste,

wir freuen uns, dass wir nach einer einjährigen Pause wieder unsere Computer Freizeit anbieten können.

Es handelt sich hierbei um ein Seminar, welches stark auf die Bedürfnisse der einzelnen ausgerichtet ist. Also kein „Schulunterricht“, der über den Köpfen der Zuhörer stattfindet. Täglich findet eine 1 zu 1 Betreuung jedes Teilnehmers statt, wo Er/Sie Seine/ Ihre ganz individuellen Fragen am eigenen Gerät mit einem eigenen Coach loswerden kann.

Darüber hinaus gibt es am Vormittag anschauliche Fachvorträge, die nach den Interessen der Teilnehmer ausgewählt werden, um komplexe Lerninhalte auf einfache und greifbare Art zu vermitteln. Dabei gibt es wie immer Zeit für Gemeinschaft & Pausen. Auch die geistliche Speise kommt nicht zu kurz.

Es sind noch Plätze frei.

Herzlich willkommen!

WEG, WAHRHEIT, EVANGELIUM …und viel Schnee ❄️ !

Das November-Juwo ist wettertechnisch immer für eine Überraschung gut. Mal ein kompletter Schneesturm, manchmal eine regnerische Trübe.

Dieses Mal schenkte Gott eine wunderschöne Schneelandschaft, die wir ordentlich mit Schneeballschlachten und wunderschönen Spaziergängen genießen durften.

In vier Andachten durften wir das Evangelium als zusprechende Botschaft näher beleuchten und die Bedeutung von Heiligung im Leben eines Christen nochmal neu verstehen: Gott den Vater als gnädiger und gerechter Herr, Jesus als personifizierte Wahrheit und der Heilige Geist, der das Gehörte in uns festigt.

Das Thema des Juwos – WEG, WAHRHEIT, EVANGELIUM – wurde auch morgens in der Stillen Zeit vertieft. Hier wurde z.B. der Sinn von Jesu Versuchung in Mt. 4, 1–11 näher beleuchtet, nämlich ihre Bedeutung als Bestätigung seiner ewigen Gottheit und Sündlosigkeit sowie seiner wahrhaftigen Menschwerdung.

Ein weiteres Highlight an diesem Wochenende war das Ölturmspiel. Ein Strategiespiel, welches Nervenkitzel im Aktienmarkt, sportliche Aktivität und die Einbringung eines jeden Mitspielers beinhaltete.

Das Essen, die Spieleabende und die langen bzw. tiefgründigen Gespräche trugen alles in allem zu einem sehr schönen Wochenende bei, das gerade für junge Christen geistlich besonders stärkend und aufbauend war.

Ein einheitliches Juwo

Am Wochenende vom 17.-19. Oktober konnten wir im Hemberg ein weiteres JuWo erleben. Wir durften uns mit dem Thema «Einheit» auseinandersetzen und dabei von den beiden Referenten, D. und L. Bernert, welche die Andachten und Predigten gehalten haben, viel lernen. Am Samstagnachmittag fand ein richtig tolles Geländespiel im nahen Wald statt, das uns auch auf physischer Ebene einiges abgefordert hat. Der Herr hat dazu auch das passende Wetter geschenkt!

Aus den Andachten habe ich das “Ampelsystem“, wie man die Einheit bewahren kann, wo aber auch Grenzen dieser Einheit sind, mitgenommen. Wir haben gesehen, dass Jesus es ist, der uns als Christen verbindet. Doch wo das Evangelium nicht mehr so ist, wie die Bibel es lehrt, soll man sich auch abgrenzen.

Mein Highlight war der Samstagabend – wir hatten einen wunderschönen Austausch unter uns Jugendlichen und einige erzählten bis spät in die Nacht hinein aus ihrem Leben und wie sie zum Glauben an Jesus gekommen sind – so eine Ermutigung!

Und zu guter Letzt durften wir über das ganze Wochenende hervorragendes Essen aus der Alpenblick-Küche geniessen. Ich freue mich schon auf den November, denn da findet bereits das nächste JuWo statt und wer weiss, vielleicht treffen wir uns da…!?

Wie war`s auf dem Pfingstjuwo?

Über 90 Jugendliche ab 14 Jahre fanden sich auch dieses Jahr zum alljährlichen Pfingstjugendwochenende von Freitag bis Montag auf dem Hemberg ein.

Ana-Lena, einer Teilnehmerin aus Deutschland, haben wir dazu ein paar Fragen gestellt:

Ana-Lena, Du warst auf dem Pfingstwochenende auf dem Hemberg.

Warum warst Du dort?

In erster Linie wegen der Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen. Ausserdem war ich im Organisationsteam und durfte das Wochenende mitgestalten.

Das Tolle beim Pfingstjuwo ist auch, dass es immer einen Tag länger dauert als die anderen Juwo`s.

Was konnte man an diesem Wochenende erleben?

Das Thema das Wochenendes hiess „Christsein heute“, das hat schon viel Zeit beansprucht. Dann hatten wir eine freiwillige „Stille Zeit“, wo man sich morgens vor dem Frühstück gemeinsam mit den anderen trifft, Bibel liest und sich anhand von Fragen zum Thema austauscht. Schön war auch die Tischgemeinschaft beim Essen. Das Wetter war diesmal leider nicht so super, aber man konnte trotzdem in der Turnhalle Volleyball und sogar ein bisschen Fussball spielen. Ein paar sind in die umliegenden Städte gefahren und wollten die gute Nachricht von Jesus weitersagen, was sie dann auch gemacht haben. Ich war auch dabei und habe dort Gott besonders erlebt, weil ich wegen des Wetters irgendwie entmutigt war. Aber dann hat Jesus mir ganz neu Freude geschenkt. Auch die Wanderung in eine nahegelegene Schlucht war ein Highlight.

Was fandest du besonders gut?

Das Essen (lacht)! Ich werde die Köchin vermissen, wenn sie Ende des Jahres (leider!) geht…😉. Der bunte Abend hat mich auch echt zum Lachen gebracht.

Ich finde es schön, dass Gott dieses Haus gebraucht, damit Menschen hier innerlich auftanken können. Das Thema hat mich persönlich auch sehr angesprochen. 

Was fandest du nicht so gut?

Dass das Juwo nur drei Tage ging (lacht). Das Wetter war ein kleiner Wermutstropfen, aber dafür sind wir auch eher mit anderen Jugendlichen, die wir noch nicht kannten, ins Gespräch gekommen. Das war auch gut.

Wem würdest du so ein Jugendwochenende empfehlen?

Kommt ein bisschen aufs Thema an. Vielleicht: Jugendlichen, die Lust auf Gemeinschaft, auch auf die Bibel, haben. Auch denen, die sich gerne bewegen (Volleyball, Wandern, Fussball, Tischtennis).

An einem Nachmittag konntet ihr an verschiedenen Workshops teilnehmen.

Welchen hast du gewählt?

Ich habe den Workshop mit dem Strasseneinsatz gewählt, um mit Menschen ins Gespräch über Gott zu kommen. 

Du hast es vorhin schon erwähnt: ein Ausflug fand auch statt.

Wo seid ihr hingegangen? Und wie war das?

Ins sogenannte „Ofenloch“. Man konnte wählen zwischen einer kleineren Wanderung bis zu einem grossen Kiesbett am Neckerbach, oder man konnte sich für die etwas herausforderndere Tour in die Schlucht entscheiden. Dort wurde man zwar nass, aber die gewaltige Natur um uns herum war so beeindruckend, dass uns die nassen Füße gar nicht aufgefallen sind 🙂

Vielen Dank für das Interview, Ana-Lena! Willst Du am Schluss noch etwas sagen?

Ja, abschliessend will ich noch sagen, dass Gott meiner Meinung nach dieses Wochenende dazu gebraucht hat, um Menschen zu ermutigen. 

Impressionen…

Leben am seidenen Faden

Spannung und Freude lag in der Luft, als am Montagabend etwa 25 Frauen, die teilweise mit ihren Männern angereist waren, ihre Nähmaschinen in den Saal trugen, um fast eine ganze Woche zusammen zu nähen und um die Gemeinschaft untereinander und im Glauben zu geniessen und zu erfahren.

Mit grossen Erwartungen und „Näh-Freude“ stürzten sich die Frauen in die schöne „Freizeit-Arbeit“ 🤓 und wurden dabei vom Leiter -Duo Tabitha W. und Gesine S. angeleitet. Es konnten mehrere Projekte wie Kleidungsstücke oder Taschen vorgestellt und realisiert werden. Auch Stoffe konnten während der Freizeit erworben werden, wenn man nicht das Passende dabei hatte.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit tauten die Frauen dann so richtig auf und wurden bald zu einer eingeschworenen „Näh-Gemeinschaft“ mit guter Atmosphäre, wo man sich gegenseitig half, ermutigte und bald schon schöne Erfolgserlebnisse sehen und erleben konnte. Auch der Spass kam dabei nicht zu kurz 😉!

Für den geistlichen Input hatte sich Erika P. vorbereitet – sogar die Andachten hatten den Bezug zum Nähen und wurden als „erquickend für Seele und Geist“ empfunden. Unter dem Motto „Leben am seidenen Faden“ wurden Lebensbilder von Frauen und Männern aus der Bibel vorgestellt und aufs eigene Leben angewendet. Eine Frau meinte: „Die Andachten haben mir ins Herz gesprochen“, eine andere: „Es war als ob der Herr Jesus mich persönlich meint“. Auch seelsorgerlich konnte man sich gegenseitig im natürlichen Austausch oder im gesuchten Gespräch helfen.

Die Andachten von und mit Erika P. waren lebensnah und erfrischend

Nach einer sehr schönen gemeinsamen Woche wurde (schweren Herzens) alles wieder zusammengepackt und in den Autos verstaut. Bei der abschliessenden Feedbackrunde gab es – neben viel Lob – auch einige konstruktive Änderungsvorschläge, die wir im nächsten Jahr gerne umsetzen wollen. Eines stand jedenfalls fest: es soll auch 2026 eine Nähfreizeit geben! Ein Termin war schnell gefunden, und so planen wir, uns vom 9. – 15. März 2026 erneut im Missionshaus einzufinden, um diese schöne Zeit noch einmal erleben zu können. Darauf sind schon alle gespannt, das merkte man auch daran, dass sich schon mehr als 10 Frauen gleich wieder angemeldet haben 👍. Wir freuen uns schon jetzt darauf!

Neulich, beim Frauenfrühstück…

…waren wir nicht wenig erstaunt, dass sich über 90 Frauen eingefunden hatten, um diesen Samstagmorgen gemeinsam zu erleben und zu genießen. Wir haben uns sehr gefreut über die rege Teilnahme!

Das Thema lautete: „Angst und Sorgen – und dennoch geborgen“. Erika Paulini sprach zu den Frauen über dieses Thema, auch aus eigener Erfahrung.

Erika Paulini ermutigte die Frauen mit einem lebensnahen Vortrag über „Angst und Sorgen und dennoch geborgen“

Nachdem die Frauen das liebevoll und aufwendig zubereitete Bufett bewundert hatten, konnten alle das gemeinsame Frühstück und die schöne Gemeinschaft bei Tisch von Herzen geniessen. Danach gingen alle in den Saal, um dem ermutigenden Vortrag zuzuhören. Die Frauen waren dankbar, berührt und ermutigt durch Gottes Wort.


Danach äusserten sich viele der Gäste sehr positiv:

„Der Samstag war für mich so ein Highlight, so wertvoll, so ermutigend, ganz wertvoll! Danke allen, die sich eingebracht haben.“

Andere sagten:

„Heute Morgen habe ich sehr genossen und deine Worte fand ich sehr ermutigend.“

„Ich bin Bäurin und habe mir den Tag extra reserviert, damit ich zum Frauenfrühstück kommen kann. Es war sehr berührend, wertvoll und hilfreich. Ich bin auf der Suche nach Gott…“

„Ich danke dir von Herzen für deine ehrliche und offene Art. Bin Gott sehr dankbar für den Vormittag.“

Wir freuen uns, dass dieses Frauenfrühstück so gut angenommen wurde und möchten auch nächstes Jahr ein solches Wochenend-Event einplanen. Schön, wenn wir Euch wiedersehen!

Euer dankbares Missionshaus Team