Was macht uns krank?

Unter diesem Titel fand vom 24. – 28. April das diesjährige Ärzte- und Pflegeseminar und für am Thema Interessierte statt.

Dabei ging es schwerpunktmässig um den Bereich der psychosomatischen Krankheiten und deren Behandlung. Wir haben einem der mitgestaltenden Ärzte, Dr. med. Marcus H., einige Fragen zu diesem Seminar gestellt.

Doktor H., in welchem Bereich sind Sie praktizierender Arzt und warum kommen Sie gerne auf das Pflegeseminar?

Vom Beruf her bin ich niedergelassener Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und damit für die hausärztliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen zuständig. Ich finde es toll und wichtig, aktuelle medizinische Themen im Licht der Bibel gemeinsam zu behandeln und zu beleuchten. Heutzutage ist es nicht einfach an objektive Informationen heranzukommen. Ein Präsenztreffen dagegen ist besser dafür geeignet, Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Wie lange gibt es das Ärzte- und Pflegeseminar schon?

Das Seminar selbst gibt es etwa seit 30 Jahren. Ich bin seit 2013 regelmäßig dabei und beteilige mich aktiv daran, indem ich auch selbst Vorträge vorbereite.

Welche Leute nehmen normalerweise beim Ärzte und Pflegeseminar teil?

Überwiegend kommen die Leute aus der Kranken- und Altenpflege. Es sind auch einzelne Ärzte vertreten, doch das Seminar ist ganz bewusst auch an alle am Thema Interessierten gerichtet. Die Gäste haben oft verschiedenste berufliche Hintergründe. So gibt es zum Beispiel auch Teilnehmer, die ihre Angehörigen pflegen oder einfach sozialkaritativ in ihre Umwelt hinein wirken. Das Seminar bietet deshalb auch Raum, um die eigenen Erfahrungen untereinander auszutauschen; auch sehr persönliche, konkrete Fragestellungen werden auf so ein Seminar mitgebracht. Gemeinsam arbeiten wir an Lösungen und bringen die Anliegen im Gebet vor Gott.

Warum denken Sie, ist es wichtig, sich über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen auch als Christ zu informieren?

Es gibt immer wieder neue Behandlungsmethoden oder Therapien, die auf den ersten Blick nicht leicht zu durchschauen sind, vor allen Dingen, wenn man als Christ vor Gott eine richtige Entscheidung treffen möchte. Man denke nur an die vielfältigen Angebote der alternativen Medizin. Hier versuchen wir, Handreichungen zu geben, um eine bewusste und gute Entscheidung fürs eigene Leben treffen zu können. Außerdem hat das Seminar auch ein seelsorgerliches Anliegen, da bekannt ist, dass die pflegerischen Berufe ein hohes Risiko für Burnout und Erschöpfungssyndrome mit sich bringen.

Wem würden Sie die Teilnahme an einem solchen Seminar empfehlen?

Grundätzlich steht das Seminar natürlich jedem offen, am meisten dürften aber diejenigen davon profitieren, die mit medizinischen und/oder pflegerischen Themen täglich zu tun haben. Wer sich darüber hinaus auch noch für den geistlichen Aspekt hinter diesen Themen interessiert, wird durch den Besuch dieser besonderen Tage sicher profitieren. 

Vielen Dank für Ihre Auskünfte, Doktor H.!

Schönes Wetter: ein kleiner Ausflug zum Schwendisee tat den Teilnehmern gut

Wir haben auch einer Teilnehmerin, Ruth A., einige Fragen gestellt…

Grüezi! Darf ich fragen warum Sie auf das Pflegeseminar gekommen sind?

Mich hat das Thema interessiert. Ich kenne Menschen in meinem Bereich, die mit dieser Problematik zu tun haben. Dabei fühle ich mich manchmal überfordert. Deshalb habe ich von dieser Zeit konkrete Hilfestellung erwartet, die ich auch bekommen habe.

Wie sah diese Hilfe aus?

Z.B. durch Patientenbeispiele, aber auch durch fachliche Inputs von der ärztlichen Seite.  Wichtig und schön ist für mich auch die Gemeinschaft untereinander. 

In welchem Bereich arbeiten Sie persönlich?

Ich bin pensioniert. Ursprünglich habe ich Fachangestellte Gesundheit (FaGe) gelernt. Später habe ich in der häuslichen Pflege gearbeitet und habe mich weitergebildet, so dass ich relativ lange als Leiterin (Verwaltung) im Bereich der häuslichen Familienhilfe/Spitex tätig war. 

Um welches Thema geht es bei diesem Seminar?

Unter dem Leitsatz „Was macht uns krank?“ geht es um das Kennenlernen verschiedener psychosomatischer Krankheiten, aber es geht auch darum, dass man lernt, sich im Kontakt mit diesen Menschen besser auszukennen oder sich auch sinnvoll abzugrenzen. Ausserdem habe ich verstanden, dass es wichtig ist, die Menschen in einer solchen Lebenssituation grundsätzlich ernst zu nehmen, ihnen zuzuhören und dadurch Vertrauen aufzubauen.

Waren sie schon öfters hier?

Bis jetzt war ich auf verschiedenen anderen Freizeiten, die in diesem Haus angeboten werden, wie zum Beispiel der Wanderfreizeit oder einem Frauen Wochenende. Auf dem Ärzte- und Pflegeseminar bin ich heute das dritte Mal. 

Würden Sie auch öfters kommen oder würden Sie auch anderen dieses Seminar empfehlen und warum?

Ja, ich schätze den Erfahrungsaustausch und das gute Miteinander. Auch wenn man wie ich nicht aus dem medizinischen Bereich kommt, ist das Kennenlernen von verschiedenen Krankheitsbildern und möglichen Behandlungsmethoden wichtig und interessant. Als Christ kann man dadurch eine gute Orientierung zu den vielen Angeboten im Gesundheitswesen bekommen. Auch die Umgebung und die geistlichen Inputs tragen hier sehr zur Erholung bei. Ich fühle ich mich hier, geistlich betrachtet, gut aufgenommen und sozusagen „wie zu Hause“ 🙂.

Vielen Dank für Ihre Auskünfte! Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Aufenthalt!

Vielen Dank!

Im nächsten Jahr findet das Seminar vom 14. – 18.05.2025 statt.

Auch Sie sind herzlich eingeladen!

Das Evangelium Gottes – der Römerbrief Kap. 1 bis 6

Herzliche Einladung zu einer Bibelwoche
vom
8. – 14. April 

Liebe Gäste,

als Paulus damals den Römerbrief schrieb, lag es ihm am Herzen, den römischen Christen die Gute Nachricht so fundiert wie möglich darzustellen. Damit transportierte er, bewegt vom Heiligen Geist, eine Botschaft, die wie keine andere in der Lage war, die Herzen der Menschen umzukrempeln und zu einem befreiten Leben zu führen.

Auf der anderen Seite stellt man im Gespräch mit Menschen oft fest, dass viele seelsorgerliche Nöte daher rühren, dass man bestimmte Grundlagen des christlichen Glaubens nicht richtig verstanden und verinnerlicht hat.  

In dieser wertvollen Bibelwoche vom 8. bis 14. April will uns Martin Peth mitnehmen und uns fundamentale Wahrheiten neu vor Augen führen, damit wir uns und die Welt von Gott her verstehen können. Dabei lässt der Referent, der auch im Gemeindegründungsdienst tätig war, seine langjährigen Erfahrungen mit verschiedenen Menschen einfliessen. 


… zum Referent

Martin Peth, Jahrgang 1961, ist verheiratet mit Kirsten und Vater von drei Kindern. Ursprünglich aus der Landwirtschaft kommend, hat er eine vierjährige Bibelschulausbildung absolviert und war danach 24 Jahre Pastor einer Freikirche. Er konnte eine Gemeinde in Bayern mitgründen und ist jetzt Mitarbeiter des Missionsnetzwerkes EfA. Seine momentane Aufgabe ist es, Menschen, die noch in der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas sind, das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden und ihnen bei weiteren Schritten zur Seite zu stehen.

→ Mehr Infos zu Ihrem Aufenthalt

Herzliche Einladung – es sind noch Plätze frei!

Schattenbilder

Herzliche Einladung zur Fotofreizeit

vom 17. – 23. März

Liebe Gäste,

„Schattenbilder“ lautet das Thema der diesjährigen Fotofreizeit. Unter Anleitung von Berufsfotografin Karin Schulz und Hobbyfotografin Evelyn Rieger lernt man in der Woche vom 17. – 23. März, auf was man achten muss, wenn man nicht nur Bilder knipsen will, sondern richtig schöne Fotos entstehen sollen.

Unter dem Motto

Schöpfung erleben – Motive festhalten – Ergebnis präsentieren – Botschaft vermitteln

…sind Sie eine Woche mit der Kamera unterwegs – in Theorie und Praxis.

Für Jung und Alt, Anfänger und Fortgeschrittene.

„Schattenbilder“ gibt es viele, vor allem auch im Alten Testament.  In Joh. 5,39 sagte Jesus einmal: Ihr erforscht die Schriftendenn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen. Die Bibel ist voll mit Bildern, die auf Jesus Christus hinweisen und Ihn und Sein Werk im Bild vorschatten, so dass wir noch viel besser und in der Tiefe verstehen, was Gottes Wort bedeutet. Davon werden wir in dieser Woche, parallel zu einer spannenden Woche rund um die Fotografie und inmitten einer wunderschönen Landschaft, einiges hören.


Was Sie mitbringen sollten: Kamera mit Bedienungsanleitung, USB-Stick, Laptop (falls vorhanden), Wanderschuhe, Kleidung für jedes Wetter

Preise: bitte hier klicken, mit Vollpension!

Seminargebühr: nur CHF 60,- pro Person für die ganze Freizeit

Herzliche Einladung – es sind noch Plätze frei!


Es kommt nicht auf die Kamera an, sondern auf das Auge des Betrachters.

Grundsatz in der Fotografie

Identität mit Folgen –  Bibelwoche zum 1. Petrusbrief vom 4. – 10. März


Liebe Gäste,

das war gar nicht so einfach, damals, als die ersten Christen Jerusalem verliessen und in alle umliegenden Landschaften verstreut wurden. Einerseits Freude über das neugefundene Leben in Jesus, auf der anderen Seite der unangenehme Gegenwind einer multireligiösen Kultur, in die sie nun so gar nicht mehr hineinpassten mit ihren neuen Ansichten und Lebensformen.

Der Alltag gestaltete sich also zäher als erwartet, und für Viele von ihnen stellte sich die Frage: Anpassen oder Stellung beziehen? Und woher die Kraft dafür nehmen?

Petrus erkannte das und schrieb einen der hilfsreichsten, tröstlichsten und schönsten Briefe des neuen Testaments, den 1. Petrusbrief.

Und gerade auch heute, wo wir konsumverwöhnten Christen von gutklingenden, aber gottfeindlichen Werbeslogans eingeschläfert werden, stellt sich ganz neu dieselbe Frage: Mitschwimmen oder aktiv Stellung beziehen? Schwach werden durch Anpassung oder stark werden, weil der Herr uns Seine Anliegen auf Herz und Hand legen kann?

Benjamin Epp vom Missionswerk Friedensbote will uns mitnehmen in dieses hochaktuelle Thema, das Keinen von uns kalt lassen sollte.

Beispielbild

Er beschreibt die bevorstehende Bibelwoche mit den Worten: Die Freude über den Retter Jesus hatte alles im Leben der Gemeinden verändert. Doch nicht lange danach, erleben sie die Konsequenz dieser Entscheidung. Zwischen Mutlosigkeit durch Verfolgung und vielen offenen Fragen schreibt Petrus diesen Brief mit ehrlichem und klarem Blick, fokussiert auf das ewige Ziel.

Der Alltag gestaltete sich also zäher als erwartet, und für Viele von ihnen stellte sich die Frage: Anpassen oder Stellung beziehen? Und woher die Kraft dafür nehmen?

Herzliche Einladung zur Bibelwoche!

Es sind noch Plätze frei.

Computerfreizeit vom 29.01. bis 4.02.2024

Liebe Gäste,

wie jedes Jahr bieten wir auch in 2024 unsere auf individuelle Betreuung spezialisierte Computerfreizeit an. Wilhelm Diegel & Team vermitteln komplizierte Technik so, dass jeder sie verstehen kann. Beim Anschauen eines Computers von innen verliert dabei auch der / die Letzte seine Angst vor der Technik.

An den Nachmittagen ist Zeit für die 1 zu 1 Betreuung der Teilnehmer. Hier kann jede/r seine eigenen Fragen loswerden und bekommt genug Zeit, unter persönlicher Anleitung die Dinge auszuprobieren, die man im Umgang mit dem PC, dem Tablet oder dem Smartphone gerne lernen möchte. Dabei bestimmt jede/r selbst, wieviel er/sie lernen will – auch Ruhepausen können individuell eingelegt werden. Gelernt wird an den eigenen Geräten – bringen Sie diese bitte einfach mit.

Begleitet wird diese gemeinsame Zeit von passenden Bibelarbeiten und der Möglichkeit zur Gemeinschaft mit anderen. Es sind auch kleinere Ausflüge in die schöne Gegend möglich.

Herzliche Einladung – es sind noch Plätze frei!

Euer Missionshaus Team

Wichtig: Anmeldeschluss ist der 14.01.2024. Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen.

Wir wünschen unseren Gästen ein gesegnetes, neues Jahr 2024!

“Halte fest das Vorbild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christus Jesus ‭sind‭!‭ ‭Bewahre das schöne anvertraute Gut durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt!‭”

2 Tim. 1, 13-14

Liebe Gäste,

vielen Dank für Eure Treue im vergangenen Jahr, die schönen Begegnungen mit Euch, die Grüsse, die uns erreicht haben, Eure Unterstützung in Gebet und Gaben!

Wir wünschen Euch nun ein gesegnetes neues Jahr, in dem wir Seine Gnade im Vertrauen auf Ihn und sein Wort wieder ganz neu erfahren dürfen. Der obige Vers soll Euch und uns ermutigen, festzuhalten an Gottes „schönem, uns anvertrauten Gut“. Er wandelt sich nicht und wird sein Wort halten – soviel ist sicher.

Seid ermutigt an dem Platz, an dem Ihr steht, und wisst, dass Eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist.

Wir freuen uns, Euch auch in diesem Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen!

Euer Missionshaus Team

Das Jahr geht zu Ende…

Liebe Gäste, liebe Freunde,

nachdem das letzte Jahr mit dem Start des Um- und Anbauprojektes unseres Missionshauses endete, so war 2023 hauptsächlich geprägt von den Ereignissen nach der Wiedereröffnung desselben am 21. April.

Doch zunächst müssen wir festhalten, dass es schon ein Wunder war, dass dieses Bauprojekt tatsächlich in nur sechs Monaten abgeschlossen werden konnte. Um nur drei Wochen verzögerte sich die Wiedereröffnung hinter dem geplanten Termin! Dass alle Handwerker und unsere freiwilligen Helfer so „just in time“ auf der Baustelle waren, ist wirklich erwähnenswert. Wir danken dem Herrn auch dafür, dass wir ausser einem ausgeschlagenen Zahn keine grösseren Verletzungen während dieser Zeit zu verbuchen hatten. Wenn man bedenkt, dass ausser den geplanten Arbeiten noch einige andere dazu gekommen sind, ist das nicht selbstverständlich. Immerhin wurde im Bestandsgebäude das Unter- sowie das Erdgeschoss komplett ausgehöhlt und wieder aufgebaut, die Westfassade fast ganz und ein Teil des Daches erneuert.

Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen! Viele Gäste kamen zur Wiedereröffnung und in den Folgemonaten, um das „neue Missionshaus“ zu bewundern. Dabei wurde die sehr einladend wirkende und gekonnt gestaltete Lounge besonders gelobt (und fleissig genutzt!), aber auch die geräumigen und schönen Zimmer des Neubaus. Die Gästezahlen sprechen dabei eine deutliche Sprache, denn wir haben festgestellt, dass wir trotz der knapp viermonatigen Schliessungspause in 2023 trotzdem die gleichen Übernachtungszahlen hatten wie sonst im ganzen Jahr! Das hat uns natürlich sehr gefreut.

Tatsächlich: so viele Veränderungen auf einmal hatten wir in den letzten Jahren noch nie zu verarbeiten. Auch personell hat sich Einiges getan: unsere Rezeption bekam zwei neue Mitarbeiter, die sich in die vielen administrativen Aufgaben erst einmal hinein arbeiten mussten. Das beinhaltete neben dem laufenden Betrieb auch, sich an eine neue Hotelsoftware zu gewöhnen und diese an unser Haus anzupassen. Danke für alle Gebete in dieser Zeit, denn trotz allen Umstellungen gelang es, allen Gästen eine korrekt zusammengestellte Rechnung auszustellen.

Das neue Büfett im Speisesaal ist ein echter Hingucker und wurde gut und gern von unseren Gästen genutzt.

Auch das Küchen- und Hauswirtschaftsteam wurde mit zwei jungen Mitarbeiterinnen erweitert, die zunächst für ein Jahr zugesagt haben, eventuell aber auch länger bleiben. Ein zusätzlicher Helfer, der uns für ein ganzes Jahr unterstützen möchte, kam ebenfalls „wie gerufen“ in unser Haus und schliesst eine wichtige Lücke. Seit der Wiedereröffnung werden im Hintergrund alle abschliessenden Arbeiten, die mit dem Umbau zusammenhängen, erledigt. Unser zuständiger Bauleiter wird deshalb voraussichtlich noch bis ins erste Quartal des nächsten Jahres bei uns bleiben.

Nun schauen wir zurück auf dieses besondere Jahr. Wir durften uns an die neuen Abläufe des erweiterten Gebäudes gewöhnen und sogar etwas „Routine“ bekommen. Auch das „neue Team“ konnte sich aufeinander einstellen und sich kennen lernen. Wir sind gespannt wie der Herr weiter führen wird und freuen uns, dass wir den Herrn „in Aktion“ erlebt haben, gerade was auch den personellen Bereich betrifft.

Aber wir blicken auch nach vorn und ins nächste Jahr. Das neue Jahresprogramm kann auf der Homepage heruntergeladen und angeschaut werden. Wie immer haben wir uns bemüht, ein möglichst vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen. Hinweisen möchten wir z.B. auf einige neue Freizeiten: z.B. die neue Nähfreizeit im März, auf die wir sehr gespannt sind. „Kirche im Gegenwind“ ist ein weiteres, erwähnenswertes Wochenendseminar mit Open Doors im Januar, wo es darum geht, wie man sich als Christ auf „ungemütliche Zeiten“ vorbereiten kann. Last not least können wir nach etlichen Jahren Pause im September endlich wieder eine Seniorenfreizeit anbieten, da wir durch den Lift und die neuen Räumlichkeiten gerade auch den älteren Geschwistern einen barrierefreien Zugang zu ihren Zimmern ermöglichen können. Wir freuen uns sehr, dass durch den Umbau neben der vergrösserten Gästekapazität auch unser Angebot erweitert werden konnte.

Abschliessend möchten wir Euch von Herzen „Danke“ sagen für alle Unterstützung unseres Hauses! Wir sind überwältigt, dass unser Ziel, den Neubau ohne Bankdarlehen zu stemmen, bis heute realisiert werden konnte. Danke für alle Gebete und Gaben! Danke, wenn wir Euch auch im nächsten Jahr bei uns willkommen heissen dürfen!

Wir wünschen Euch nun gesegnete Feiertage und dass Ihr Euch mit uns ermutigen lasst von der erlebten Treue Gottes! Bis bald im nächsten Jahr!

Euer Missionshaus Team

Eindrücke und Rückblicke

Liebe Gäste,

ein intensiver Sommer geht langsam zu Ende und wir blicken zurück auf viele Eindrücke und Begegnungen mit unseren geschätzten Gästen.

Fast ausnahmslos wurde das neugestaltete Missionshaus bewundert und bestaunt, aber vor allem: genossen!

Dieser Eintrag soll Euch mitnehmen in diese bewegte Zeit. Wir haben einige Bilder zusammen gestellt und sie teilweise kommentiert. Wir wünschen viel Freude beim „aluege“!


Die Wanderfreizeit vom 1. – 8. Juli


Die Motorradfreizeit vom 8. – 15. Juli


Die Sommerfreizeitwochen (24. Juli – 2. September)


Die Sing- und Musizierfreizeit vom 5. – 13. August


Das Haus

Ein verheissungsvolles Pfingstjuwo

Im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Pfingst-JuWo 2023 hatte das Thema „Verheißungen – versprochen und doch vergessen?“

Etwa 100 Jugendliche fanden sich für ein verlängertes Wochenende im Missionshaus ein und genossen das warme Bilderbuchwetter. Das Programm war vielfältig, und viele der jungen Leute trugen einen Teil zum Gelingen des Ganzen bei. So gab es nicht nur einen Referenten, sondern ein „Team Stuttgart“, welches die Teens und Twens zum Mitmachen animierte. Toll, denn dadurch lernte man ganz verschiedene Gedanken zum gleichen Thema kennen.

Laura, eine Teilnehmerin, berichtet:

Zusammen sahen wir uns verschiedene Verheißungen von Gott an das Volk Israel und an uns an, z.B. dass Gott sein Volk nicht nur zerstreuen, sondern auch wieder sammeln wird, was 1948 auch geschah.

Richtig wichtig war dann aber der Sprung ins eigene Leben: wie kann ich die Verheissungen Gottes in meinem eigenen Leben ernst nehmen und sie sozusagen auf mich anwenden?

Morgens vor dem Frühstück trafen sich immer verschiedene Gruppen, um den Tag gemeinsam mit Gottes Wort zu beginnen. Danach gab es erstmal ein gutes Frühstück. Zeit für Gemeinschaft gab es bei den Mahlzeiten auch deshalb, weil die Esstische mit kleinen Fragekärtchen zum Kennenlernen und Diskutieren bestückt wurden. So konnte man auch mit denen ins Gespräch kommen, die man noch nicht so gut kannte. Vielen Dank für die tolle Idee! 👍

Praktisch wurde es, als an einem Abend für die Männer der Workshop „Verantwortung übernehmen“ und für die Frauen „Wie man eine Andacht vorbereitet“ angeboten wurde. Zurüstung für die nächste Generation sozusagen.

Natürlich wurde das schöne Wetter in vollen Zügen genossen. Ein Sport- und ein Wandernachmittag boten die Gelegenheit, sich auszutoben und gleichzeitig die Natur zu bestaunen. Und wer noch nicht genug hatte, durfte sich in der neuen Spülküche des Missionshauses verausgaben. 😉

Übrigens: die neue Lounge stand hoch im Kurs. Hier tummelten sich abends die Jugendlichen, man konnte sich mit alten (Juwo-) Bekannten austauschen, lernte sich kennen oder spielte Gemeinschaftsspiele. Schade, dass man dann irgendwann trotzdem den Abend beenden musste.

Zum Schluss noch ein paar Bilder, die einen Einblick in dieses schöne Wochenende „mit Verheissung“ geben.

Jedes Jahr zu Pfingsten findet im Missionshaus ein Pfingstjugendwochende statt. Wir können zwar nicht garantieren, dass das Wetter immer so gut ist wie in diesem Jahr, aber eines schon: dass es jedesmal ein Wochenende mit Gewinn ist!

Der Einweihungsgottesdienst zur Wiedereröffnung am 23.April

Liebe Gäste, liebe Freunde,

endlich war es soweit: am 21.April betraten die ersten Gäste nach knapp 6 Monaten Schliessungspause staunend unsere „generalüberholte“ Pension Missionshaus Alpenblick. In der Geschichte dieses Hauses gab es bis zu diesem Zeitpunkt wohl kaum eine bauliche Veränderung diesen Umfangs. Wir blicken dankbar auf viele grosse und kleine Wunder während der ganzen Phase dieses Projektes: 13 neue Doppelzimmer, ein Personenlift, ein komplett neu gestalteter Cafeteria-Lounge und Speisesaal-Bereich und vieles andere mehr sind hier entstanden. Die Gäste und wir sind der Meinung: es hat sich gelohnt! Das Missionshaus hat durch diese bauliche Veränderung seinen einladenden Charakter deutlich verbessert – auch durch die zeitgemässe und gemütlich wirkende Optik.

Zum Ausdruck unserer Dankbarkeit fand an diesem Wochenende ein Wiedereröffnungsgottesdienst statt, zu dem knapp 200 geladene Gäste kamen. Dieser Beitrag soll ein Bilderrückblick zu diesem bewegenden Nachmittag sein. Er soll Euch, liebe Gäste und Freunde unseres Hauses, mit hineinnehmen in unsere Freude an diesem gelungenen Projekt und Euch auch ein wenig „g`luschtig“ machen für einen eigenen Besuch unseres Hauses – Herzlich Willkommen im Missionshaus!

Zunächst wurde das Haus ein wenig herausgeputzt und etwas vorbereitet, damit unsere Gäste sich gleich so richtig wohl fühlen können.


Dann kamen die Gäste und wurden erstmal herzlich begrüsst! Drei Mitarbeiter führten unsere neugierigen Gäste in mehreren Gruppen durch die neuen Räumlichkeiten und erklärten, was sich alles getan hatte in den letzten Monaten. Da kam unser kleines Dörfchen schon ein bißchen an seine Grenzen. Etwa 200 Gäste suchten einen Parkplatz. Dabei kamen grosse (und kleine) Helfer zum Einsatz 😉!


Dann ging es zur Turnhalle. Bei so vielen Gästen mussten wir spontan auf diese Mehrzweckhalle zurückgreifen, weil so viele unserer Freunde bei dem grossen Tag dabei sein wollten. Der Dankgottesdienst konnte beginnen. Eine kleine Kapelle mit einigen jungen (und junggebliebenen) Musikern kam extra aus dem Aargau angereist, um die Feierlichkeiten gebührend zu umrahmen. Danach gab Werner Köhler einen Bilderrückblick, um den Gästen zu zeigen, was sich in den letzten Wochen und Monaten so alles verändert hat. Aber auch, wie wir Gott in dieser besonderen Zeit mehrfach mit Seiner Treue und Bewahrung erlebt haben.


Es war ja ein besonderer Gottesdienst zur Einweihung. Und so zitierte Michael Happle als Stiftungspräsident in seiner Predigt nochmal den Stiftungszweck des Missionshauses, von der Stifterin Elsy Wartmann, kurz vor ihrem Tod in 1975. Dazu passt gut der Predigttext aus Luk.4,18+19:  

»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.«

Aus der Predigt: „Wir freuen uns an dem Haus, aber das ist nicht das Entscheidende. Mitarbeiter brauchen die Ausrüstung durch Gott. Menschen, die zerbrochen sind sollen durch Gottes Wahrheit aufgerichtet werden. Menschen, die gebunden sind durch Sünde und Süchte oder okkulte Gebundenheit u.a. sollen frei werden. Nicht Köpfe sollen gefüllt werden mit Wissen, sondern die Kraft des Herrn soll erfahrbar werden. Gott schenkt neue Wege und neue Orientierung„.

Auch die Stiftungsräte waren vor Ort und gaben persönliche Erlebnisse und Erfahrungen mit dem Herrn weiter, die ihnen im Hinblick auf das Bauprojekt wichtig geworden waren.

Peter Schwab: Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen du Höchster (Ps.92,1). Die alte Botschaft soll in diesem Haus immer wieder neu verkündigt werden!

Stefan Leiser: Der Herr hat geholfen! Im Entscheidungsprozess gab es öfters neue Ziele und Gott gab jeweils grünes Licht. Wir konnten im Stiftungsrat miteinander beten. Das Haus ist nur die Hülle. Ich wünsche dem Team viel Kraft im Sinne des Stiftungszwecks zu arbeiten. 

Peter Bonsack: Wenn der Herr nicht das Haus baut, arbeiten seine Erbauer vergebens (Ps. 127,1). Er sprach auf die nötige Finanzierung an und erwähnte die Notwendigkeit dafür zu beten, dass Gott das Nötige gibt. Das war in der Vergangenheit bis heute die Erfahrung. 

Besonders bewegend war auch ihr Dank gegenüber dem Team des Missionshauses, welches danach auf die Bühne gerufen wurde. Gleichzeitig wurden einige Veränderungen im Team bekanntgegeben, neue Mitarbeiter vorgestellt und andere verabschiedet.


Um ca. 17.30 Uhr ging es dann wieder zurück ins Missionshaus. Dankbar waren wir für das milde Wetter an diesem Nachmittag. Auch hier überraschte der HERR uns mit seiner Freundlichkeit.

Wieder im Haus, gab es ein ausgiebiges Apero für die Gäste. Jetzt konnte man sich in entspannter Atmosphäre austauschen, dabei essen und die Gemeinschaft in der gemütlichen Lounge und im Speisesaal genießen. Auch die Gemeindegruppe, die an diesem Wochenende unser Haus einweihten, ist hier zu sehen.


Abschliessend ein paar weitere Bild-Impressionen vom Nachmittag

Danke, dass Ihr alle gekommen seid! Wir freuen uns, nun endlich wieder für unsere Gäste da sein zu können und danken Euch für alles mitbeten, damit wir gut hineinfinden in die veränderten Umstände, die der Bau mit sich gebracht hat. Unser Haus soll weiterhin ein Ort sein, wo sich Menschen nach Geist, Seele und Leib erholen können. Möge der HERR seinen Segen dazu schenken!

Bis bald im Missionshaus Alpenblick!

Euer Missionshaus Team