Fotofreizeit in Hemberg – Tiere, Regen und jede Menge Fotofreude

Vierzehn fotobegeisterte Hobbyfotografen, eine Woche im Missionshaus Alpenblick und unzählige Motive vor der Linse – das war unsere Fotowoche 2026.

Zugegeben: Das Wetter hätte freundlicher sein können. Regenjacke und warme Kleidung waren fast täglich im Einsatz, denn die Schafskälte kam (leider) pünktlich. Doch echte Fotografen wissen: Schlechtes Wetter gibt es nicht, höchstens besondere Lichtstimmungen. Und davon gab es reichlich!

Jeder Tag startete nach einem leckeren Frühstück mit einer Bibelarbeit zum Thema „Tiere in der Bibel“, passend zum Freizeit-Thema „Tierisch gute Fotos machen“. Dabei entdeckten wir bekannte und auch überraschende Gedanken über Gottes Schöpfung, unter anderem über Schlangen, Störche, Bienen und Adler. Anschließend ging es in die Fototheorie mit Blende, Brennweite und Blickwinkeln. Das Gelernte haben wir dann direkt am Nachmittag in die Praxis umgesetzt – denn gute Fotos entstehen durch üben, üben, üben… ganz besonders wenn einem die Fotomotive flink weglaufen oder wegfliegen!

Das Gelernte haben wir dann direkt am Nachmittag in die Praxis umgesetzt…

Unsere Ausflüge führten uns unter anderem in den Walter Zoo nach Gossau, zu den Libellen im Hochmoor, auf einen Bauernhof mit vielen tierischen Fotomodellen und nach Rapperswil zu Störchen, Wasservögeln und Hirschen. Daneben begeisterten uns und unsere Fotoausrüstung allerlei Blümchen am Wegesrand, frisch geschlüpfte Schmetterlinge (was für ein schönes Erlebnis!) und alles was uns sonst vor die Linse sprang. Kaum war ein Motiv fotografiert, wartete schon das nächste. Wenn man aufmerksam und wachsam durch Gottes wunderbare Schöpfung geht, kann man nur staunen! Das ist ein schöner Effekt der Fotofreizeit: neu ins Staunen, in die Dankbarkeit und in die Freude über Gottes faszinierende Schöpfung zu kommen!

Wenn man aufmerksam und wachsam durch Gottes wunderbare Schöpfung geht, kann man nur staunen! Das ist ein schöner Effekt der Fotofreizeit: neu ins Staunen, in die Dankbarkeit und in die Freude über Gottes faszinierende Schöpfung zu kommen!

Mindestens genauso wichtig wie das Fotografieren selbst waren die gemeinsamen Stunden im Haus: Fotos wurden bearbeitet, Erfahrungen ausgetauscht, Kameraeinstellungen diskutiert, natürlich viel gemeinsam gelacht und immer wieder neue Tipps weitergegeben. Am Abend dann das Tages-Highlight schlechthin: die Präsentation der Fotos des Tages. Jeder Teilnehmende gab seine vier besten Fotos ab, die wir dann gemeinsam auf der Leinwand anschauten – zum Staunen, Freuen und voneinander lernen.

Nach einer Woche fuhren wir zwar ohne Sonnenbrand, dafür aber mit vollen Speicherkarten, vielen neuen Erkenntnissen, satt an Körper, Seele und Geist und mit zahlreichen schönen Erinnerungen nach Hause. Und natürlich fokussieren wir bereits aufs kommende Jahr: Fotofreizeit vom 27.06. – 03.07.2027 – so Gott will und wir leben!

Geschrieben von: Tine

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